…zeigt uns die wundervolle Eva-Maria Fitze. Sie schreibt von Anfang an für den Blog “Virale Gedankenkraft”, wofür ich ihr sehr dankbar bin, denn Eva-Maria ist ein Herzmensch durch und durch. Aus diesem Grund möchte ich auch ein paar Zeilen zu ihrer Person schreiben, denn ihre Hingabe, ihre Leidenschaft, mit der sie lebt, motiviert und inspiriert mich jeden Tag.

Sie war nicht nur sehr erfolgreich, sondern hatte auch tiefe Momente, die sie zu dem wunderbaren Menschen gemacht haben, der sie heute ist.

“Eva-Maria Fitze begann im Alter von sieben Jahren beim ERC München als Einzelläuferin. Im Jahr 1997 gewann die damals 14-Jährige mit ihrer Trainerin Karin Gaiser in Abwesenheit der erkrankten Tanja Szewczenko die deutschen Meisterschaften und wurde damit die bis dahin jüngste nationale Titelträgerin. In derselben Saison errang sie ihren größten Erfolg als Einzelläuferin mit dem siebten Platz bei den Europameisterschaften. Dennoch wurde sie 1998 vom nationalen Verband nicht für die Olympischen Winterspiele von Nagano nominiert.

Eva-Maria Fitze erkrankte in der Folge an Bulimie. Die Krankheit verlief so schwer, dass sie sich 1999 ganz vom Eiskunstlaufen zurückzog und einer mehrmonatigen Therapie in einer betreuten Wohngemeinschaft unterziehen musste. Fitze machte ihre Erkrankung öffentlich und löste damit eine Diskussion über die gesundheitlichen Risiken von Essstörungen bei Leistungssportlern aus.

Nach überstandener Krankheit versuchte Eva-Maria Fitze ab September 2000 unter den Trainerinnen Steffi Ruttkies und Karin Stephan in München ein Comeback als Einzelläuferin, konnte sich aber in der folgenden olympischen Saison nicht für die Winterspiele von Salt Lake City qualifizieren.

Fitze wechselte daraufhin zum Paarlaufen nach Chemnitz zu ihrem Partner Rico Rex, mit dem sie 2003 auf Anhieb ihren ersten deutschen Paarlauftitel holte. Das Paar wurde bis Dezember 2005 von Ingo Steuer trainiert, danach von Monika Scheibe. Fitze/Rex beendeten nach dem 15. Platz bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin ihre Eislaufkarriere.

Eva-Maria Fitze ist eine der wenigen deutschen Eiskunstläuferinnen, die sowohl im Einzel- als auch im Paarlauf einen nationalen Titel erringen konnten. Dies schafften vor ihr nur Maxi Herber und in der DDR Heidemarie Steiner. Sie war Sportsoldatin der Bundeswehr.” – Wikipedia

 

© Eva-Maria Fitze

Genau das fasziniert mich so sehr an ihr als Person, dass sie zum einen nie aufgegeben hat, zum anderen aber auch versucht sie mit voller Hingabe, anderen Mut zu machen, nicht aufzugeben, indem sie sagt “Ja, die Essstörungen sind doof, aber wir können sie in den Griff bekommen!”

Ihre reine, emotionale Art macht sie so besonders, so inspirierend, dass ich sie in mein Leben gar nicht mehr missen möchte. Wenn ihr mehr zu der lieben Eva-Maria erfahren möchtet, dann erfahrt ihr auf Wikipedia einiges über sie, auf ihrer eigenen Webseite www.evamaria-fitze.de oder in ihrem neuesten Artikel im GEA:

Inzwischen unterstützt sie in Workshops Menschen, deren Angehörige an einer Essstörung leiden, denn wie sie selbst sagt ist wichtig, die Familien der Erkrankten rechtzeitig mit ins Boot zu holen und die Angehörigen über diese Erkrankung aufzuklären.

Liebe Eva-Maria ein großes Dankeschön an dich, für deinen Mut und Hingabe anderen Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, zu unterstützen und zu inspirieren, ich bin sehr froh dich kennen zu dürfen und freue mich sehr auf unseren weiteren gemeinsamen Weg.