…für mich selber, aber auch für andere.

Verantwortung für mich selber übernehmen

Damit hatte ich nur als kleines junges Mädchen Schwierigkeiten, da ich damals noch nicht wusste was für mich richtig und falsch ist. Doch je älter ich wurde, desto feiner wurde mein Gefühl für die richtige Intuition, also was für mich passt und was nicht. Aber auch was es sich „gehört“, welche Werte brauche ich als Einzelperson, um in dieser Gesellschaft mein Zuhause finden zu können.

Es ist nicht leicht, für sein Handeln oder für sein Verhalten, Verantwortung zu übernehmen gar keine Frage, aber es ist notwendig und essentiell um in Frieden mich sich sowie anderen, Leben zu können.

Doch wie geht das genau?

Nun, bevor ich etwas sage oder mache sollte ich mir überlegen:

  1. passt es zum Kontext, also sage oder mache ich etwas nur so, oder passt das wirklich zu dem was gerade passiert,
  2. welche Emotionen gehen damit einher? Sehr wichtig ist, in welcher seelischen Verfassung befinde ich mich. Nehmen wir als Beispiel, wichtiges Gespräch mit meinem CEO, doch kurz davor wurde ich von einer Situation in Rage gebracht, bedeutet ich gehe mit großer „Wut“ im Bauch in dieses Gespräch.Ist das klug?Nun, wenn ich mich selber unter Kontrolle habe und die Emotionen gut steuern kann, dann spricht nichts dagegen mit dem Chef zu sprechen. Doch habe ich mich nicht unter Kontrolle, ich die Wut mitnehme, dann sollte ich lieber das Gespräch vertagen. Wut ist eine Emotion, die dazu führen kann, dass man Dinge sagt oder tut die wir später bereuen werden. Im schlimmsten Fall kann es sogar unser Ansehen schädigen.

Im Großen und Ganzen geht es darum, dass wir in Laufe des Lebens lernen Verantwortung für uns selber zu übernehmen in dem wir lernen (ob durch Prozesse, durch verschiedene Methodiken, das darf man sich gerne für sich herausfiltern) unsere Emotionen zu kontrollieren, zu steuern, damit wir in keinen persönlichen Konflikten hineingeraten.

Verantwortung gegenüber andere übernehmen

Jetzt kommen wir zu einem Thema die mich die letzten Monate jeden Tag begleitet hat.

Durch die Schwierigkeiten und Schicksalsschläge in meinem Leben konnte ich meine Seele so darauf vorbereiten, dass die Verantwortung für mich selber keine große Hürde mehr darstellt, doch eben genau, weil ich oft unten war, am Boden lag, war der Wunsch in mir so mega groß, anderen eine Stütze zu sein. Eher weniger in Form von „Beratung“ oder „Coaching“, aber mehr in Form von Wissensvermittlung.

Nun meine damaligen Anfänge in ein technischen, naja korrekt würde es dann ein naturwissenschaftlicher, Beruf waren sehr holprig und glaubt es mir fast jeder hat mir ans Herz gelegt, es NICHT weiter zu studieren. Doch ich blieb dran, auch hatte ich großes Glück, dass ein paar Jungs aus meinem Semester, mich alleine – eingeschlossen – mit Kaffee – in einem Raum steckten, bis ich programmieren lernte, bis ich mein PC damals selber zusammenbauen konnte, bis ich ein Pro in Datenbanken designen, wurde.

Auch war mir damals nicht klar in welche Richtung sich der „digitale Wandel“ bewegen würde, doch nach 18 Jahren muss ich euch ehrlich sagen, dass es mich erschüttert, wie wir die vielen Möglichkeiten NICHT ausnutzen um mit dieser immer schneller werdenden digitalen Welt, mitziehen zu können.

So sehe ich mich seit langer Zeit (genauso wie damals meine Kommilitonen (ja es waren nur Jungs)) in die Verantwortung mein Wissen als Informatikerin, Programmiererin, weiterzugeben.

Wie mache ich das?

In dem ich nun Programmierkurse bei der Hacker School für Kinder, Schüler:innen gebe, aber auch indem ich meine eigene Academy gegründet habe.

Es tut so gut Verantwortung zu übernehmen, in dem ich mein Wissen weitergeben kann, vor allem die Ergebnisse der Kinder, so schnell sehen zu können und ihr Strahlen in den Augen.

Kinder verstehen relativ gut und schnell um was es geht, deshalb für mich umso schlimmer, wenn ich mitbekomme, wenn ihnen zum Teil falsches Wissen oder besser kein aktuelles Wissen vermittelt wird. Denn im Jahre 2021 können wir uns nicht mehr erlauben zu sagen: „Das funktioniert doch seit Jahrzehnten so, warum sollte ich jetzt etwas ändern!

Veränderungen können erst passieren, wenn wir es bewusst lernen Verantwortung zu übernehmen.

  • Übernimmst du Verantwortung? Wenn ja, WIE?
  • Was bedeutet für Dich Verantwortung zu übernehmen?