…auszubrechen, aus dem Leben, dass mir kein Glück mehr brachte.

Mut bedeutet zu sich selbst zu stehen, zu seiner eigenen Wahrheit, auch wenn es ab und zu mal richtig weh tun kann. Meine bittere Wahrheit war, den falschen Menschen hinterher gerannt zu sein, die mir leider mich nicht einmal mit dem Hinterteil Beachtung schenkten.

Zuerst nahm ich das persönlich, bis ich realisierte, dass sie nicht mit mir ein Problem hatten, sondern mit sich selbst. Doch bis ich den Mut hatte mir das nicht nur einzugestehen, eben dann es auch dabei zu belassen, hat doch etwas länger gedauert als ich angenommen hatte.

2020 lernte ich besonders mutig zu sein und erlebte so viele Mutausbrüche wie schon lange nicht mehr. Am Anfang muss ich gestehen, fiel es mir überhaupt nicht leicht damit umzugehen, doch nach und nach habe ich meinen Weg gefunden. Den einen Weg, der sich so richtig gut anfühlt, so richtig meins.

Ihr wollt jetzt sicherlich wissen, was denn nun mein Weg ist?!

Sehr gerne. Davon gibt es ganze Zwei (für mich) riesen Mutausbrüche seit März 2020 bis jetzt. Here weg go:

  1. Einzigartige Geschichten zusammenbringen
  • Ende März / Anfang April 2020 habe ich Virale Gedankenkraft gegründet in der Hoffnung, dass vor allem über die Coronazeit, auch weit darüber hinaus, „Mutmach“- und Inspirationsgeschichten auf dem Blogmagazin zusammengetragen werden um so viele Menschen da draußen wie nur möglich, denen es vielleicht genauso geht wie den Autor:innen, zu erreichen.Denn durch die Geschichten sollte man dazu bewegt werden NICHT aufzugeben egal wie schwierig es im Leben auch sein mag.

    Doch die Geschichten der Autor:innen sollen auch zeigen, dass man verschiedene Wege (ob beruflich oder privat) gehen kann um das Glück zu finden oder es schon für sich zu „beanspruchen“, denn das Leben hat viel zu bieten.

    Mitte Mai 2020 habe ich dann den Virale Gedankenkraft Podcast ins Leben gerufen. Im Podcast interviewe ich verschiedene Persönlichkeiten zu ihren Initiativen, zu ihren Wegen, aber auch zu ihren Schicksalsschlägen wie sie es „da raus“ geschafft haben.

  1. In der Academy Kinder fürs Programmieren zu begeistern
  • Januar 2021 habe ich dann mein wohl größter Mutausbruch gehabt und eine eigene Academy gegründet. Ich biete Programmierkurse in / mit Scratch für Klein und Groß an, denn mein Wunsch ist, Schüler:innen sowie allen Interessierten die Angst vom Programmieren zu nehmen und zeigen, dass Neues auch Spaß machen kann.

Was mich dazu qualifiziert Programmierkurse zu geben?

Zum einen habe ich Informatik mit einem Bachelor absolviert,

zum anderen arbeite ich seit meinem 16. Lebensjahr mit Kindern, mit verschiedenen Kindern aus verschiedenen Altersklassen. Mit Kindern gilt es, behutsam umzugehen, vor allem wenn es darum geht, dass sie „Neues“ erlernen können / sollen / müssen. Denn Kinder haben nicht immer die gleichen Voraussetzungen, nicht den gleichen Wissensstand.

Das waren, kurz zusammengefasst, meine Mutausbrüche 2020 / 2021. Puuh wenn ich das so lese und mich beobachte muss ich sagen, es ist mir leicht gefallen, denn ich möchte mit der Academy weder jemanden das Geld aus der Tasche ziehen, noch Wissen „andrehen“ welches nicht notwendig ist.

Doch weiß ich aus Erfahrung, dass Weiterbildung- und Entwicklung, neue Technologien und die Begeisterung für künstliche Intelligenzen, wichtiger denn je ist und je früher man damit anfängt, sowie die Begeisterung dafür entfacht, umso erfolgreicher die Umsetzung neuer Technologien, auch stabiler das Bildungssystem.