Das ist mein allererster Geburtstag an dem ich meine Mutter nicht sehen kann. Sie arbeitet im Pflegeheim, ist 65 Jahre alt/jung und durch ein Arbeitsunfall zu 85% Schwerbehindert. Sie kann noch laufen, ab und zu schwerer, aber sie kann gehen. Dieses Jahr habe ich meine Mama noch nie so erschöpft erlebt. Es sind viele Bewohner gestorben, einige lagen ihr am Herzen. Corona hat alles irgendwie komischer, schwerer gemacht. Seit Anfang des Jahres habe ich mehr um meine Mama gebangt als um mich als zur Risikogruppe gehörende.

Doch den Anfang mache ich mit meinem Jahresrückblick 2019, dann mit diesem Jahr.

Warum?

Lest selber 👀!

„Am Anfang des Jahres wusste ich gar nicht genau in welcher Richtung es für mich 2019 gehen würde, denn Fakt war: Mir ging es mit der Multiple Sklerose nicht gut! Ich hatte sehr damit zu kämpfen, hatte viel geweint und war einfach nur schlapp! Klar ist man in solchen Phasen demotiviert, hat kein Elan, doch man versucht positiv zu sein, nach vorne zu schauen!

Dann kam in den ersten 3 Monaten dann der Schock (zum Glück hat es wieder aufgehört, nicht so wie die Ärzte es prognostiziert hatten) mir wurde ein Rollstuhl verschrieben!

Wie es dazu kam?

Ich konnte die erste Hälfte des Jahres nicht wirklich funktionieren, also mal so gar nicht, konnte auch kaum meine Yogaübungen machen und Zuhause, sackten meine Beine ein paar Mal so sehr ab, dass ich Stundenlang alleine auf dem Boden „verharren“ musste. Nein ich konnte weder auf allen Vieren zur Couch kriechen noch mich irgendwo hochziehen!

Deshalb musste ein Rollstuhl her so war wenigstens gewährleistet, dass ich Zuhause alleine klarkomme und war nicht auf die Hilfe anderer angewiesen. Nein es ist kein schöner Anblick, wenn die eigene Familie einem den Rücken zukehrt und als „Behindert“ betitelt nur weil man GERADE nicht so kann wie es die anderen gewohnt sind!

Doch auch davon habe ich mich nicht irritieren lassen, denn hey jeder der mich kennt, weiß, dass ich eine wahre Nervensäge sein kann! Und ja auch der Multiple Sklerose kann ich auf dem Sack gehen, Nicht immer aber immer Öfter! So war ich in der Lage in einer sehr kurzen Zeit auf den Rollstuhl NICHT mehr angewiesen zu sein. Für mich eine sehr große Erleichterung, für meine Mitmenschen erst recht!

Dann kam schon der Sommer, der war doch relativ heiß, was dazu führte, dass ich kaum aus dem Haus gehen konnte, war eher „isoliert“ als draußen am Geschehen beteiligt zu sein! Denn wie viele wissen sind Hitze und die Multiple Sklerose, keine besten Freunde! Was dazu führte, dass vermehrt blöde Kommentare von Mitmenschen, von der Familie kamen.

Wo wir nun schon beim Thema wären!

Was mich dieses Jahr so sehr erschreckte, war das Verhalten einiger Menschen! Der Umgang untereinander, miteinander war so so so schlimm wie noch NIE! Wie ich das zu spüren bekommen habe? Nun, dieses Jahr hatte ich sehr große Probleme mit dem Instagram! Nach jedem Update hatte ich entweder mit den Posts oder mit den Storys zu kämpfen, was in mir eine große Verzweiflung hervorgerufen. Natürlich kam die Geschichte für Außenstehende sehr komisch rüber! Was dazu führte, dass mich langsam, aber sicher Menschen mieden oder mir radikal entfolgt sind.

Dann hieß es plötzlich, ich würde mich damit wichtig machen wollen und die Aufmerksamkeit auf mich lenken wollen, indem ich ständig meinen Namen ändere oder indem ich mich beschwere! Klar sollten mir solche Aussagen am Allerwertesten vorbei gehen und nicht einmal da, doch es traf mich. Saß da, heulend, wusste nicht wie ich der Welt da draußen, beweisen sollte, dass es wirklich die Fakten waren und nicht irgendetwas inszeniertes!

Mir wurde aber klar, dass dieser „Hass“ nicht nur mir galt. Es wurde zum allgemeinen Problem im Netz. Weshalb ich immer mehr auf den Spruch „Create don‘t hate“ gestoßen bin. Ich bekam mit wie andere im Netz „geshitstormed“ werden, aufs übelste beschimpft! Da war mein erster Gedanke „Puuuh Claudia, siehst du, es betrifft nicht nur dich!“ Was traurig genug war, denn ich war immer der Meinung, das Netz sollte nicht nur Spaß machen, sondern auch motivieren, inspirieren!

Tja, da war ich wohl zu optimistisch!

Doch ab diesen Moment wurde mir klar, dass ich mir nichts, wirklich nichts zu Herzen nehmen darf, denn mehr als Gehässigkeiten können die Hater wohl nicht bieten. Deshalb fing ich an, jeden und alles aus meinem Leben zu verbannen was mir nicht gut tat, denn nur so konnte ich wieder mit mir im Reinen kommen.

Auch haben mir sehr viele gesagt, ich würde anderen nichts gönnen, die Kommentare seien so negativ.

Hää?

Das verstand ich nicht, denn ich habe wie jeder andere kommentiert, mit Smileys und gute Intentionen! Auch habe ich mich immer weniger getraut über das zu schreiben, was mich bewegt.

WARUM?

Weil ich mir sicher war,

  • das würde kein Mensch interessieren,
  • wer will bitteschön schon darüber lesen,

wie es sich mit „Handicaps“ leben lässt?

Was dazu führte, dass ich mich immer mehr verschlossen hatte. Traute mich nicht mehr darüber zu schreiben, wie beschämend es teilweise ist, ignoriert zu werden nur weil man eine unheilbare Erkrankung hat, für die man nichts kann. Na klar, gibt es auch tolles Feedback und sehr positive Resonanz, doch mein Alltag, mein Umfeld spricht eine andere Sprache. Da ist das Verständnis für jemand der nicht mehr „Ganz“ ist, eher naja wie soll ich es formulieren -> NICHT vorhanden!

Auch das umgehen unter „Betroffenen“ hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen, denn ja, doch man kann sagen: JEDER schaut NUR auf sich! Man ist KEINE Community mehr, das Miteinander wird neudefiniert, ganz getreu dem Motto:

  • Ich will meine Reichweite erhöhen, damit ich dir sagen kann wo es lang geht.

Es geht unter den MSlern schon lange nicht mehr darum, Erfahrungen auszutauschen, sich in „schlechten“ Phasen hochpushen, sondern nur darum, wer ist gefakt besser drauf, macht mehr Sport (obwohl man ihnen anmerkt, dass sie sich quälen, es nur tun, um anderen zu gefallen), hat mehr Einfluss.

Das gab mir sehr zu denken.
Ich zog mich zurück.
Hinterfragte MICH!
Hinterfragte die anderen!
Hinterfragte den Sinn von sozialen Medien!

Diese ganze Geschichte stimmte mich sehr traurig, denn ich war so der festen Überzeugung man halte in der Community zusammen, doch das tat man nicht. Man hatet sich wo man nur kann. Misst sich mit anderen, wer den größeren hat, wer bessere Storys macht, mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Dann war dieser eine Moment da,
mein Schlüsselmoment!

Die liebe Alexandra Janzen (auf Instagram unter @alexandrajanzen zu finden) hat Ende des Jahres ihr erstes Album rausgebracht. Die erste Single heißt „Blau“! Und dieser Song hat mein Leben verändert. Ich wollte mehr, wollte all das wovon ich all die Jahre geträumt hatte und mich aber nie getraut hatte es zu tun, weil ich immer doch mehr Gedanken über die Meinung anderer, machte als mir lieb war.

D A N K E an euch meine Lieben und alle anderen die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, I H R seid der pure Wahnsinn und ohne euch würde mein Leben ein großes Stück langweiliger sein.

Deshalb will ich hier nochmal für alle die sich an mir stören mitteilen, da ich das neue Jahr frei von alter Last beginnen möchte, und mit einem Lächeln ins Gesicht auch glücklicher den je!

JA – bevor ich gar nichts mache, fange ich 1000 Dinge an und beim 1001 Mal funktioniert das!

JA – ich werde weitermachen, egal wie sehr man mich ignoriert, schlecht macht oder dergleichen!

JA – ich lechze nach Gerechtigkeit, Authentizität und verdammt nochmal nach mehr Nachsicht, nach einem MITEINANDER statt GEGENEINANDER!!!

Mein Neuanfang 2020!!

  • Alles und Alle verabschieden was und wer mir nicht gut tut!
  • Jeden willkommen heißen, der sich nicht stört auch mal kindisch zu sein,..
  • …leicht,
  • Frei,
  • Positiv,
  • Aber auch mal motzig,
  • Mies gelaunt,
  • Wütend,
  • Traurig!
  • Mich dafür einsetzen, dass mehr Gutes in dieser Welt passiert, auch wenn ich belächelt werden!

In diesem Sinne meine Lieben wünsche ich euch ein tolles 2020, mögen sich alle Wünsche erfüllen. Traut euch mutiger zu sein! Kämpft für das was euch wichtig ist, für das was ihr liebt!

Eure
Claudia“

Das war mein Rückblick 2019!!!

Nun kommt mein Rückblick für das Jahr 2020!!

Ihr fragt euch sicher, warum ich euch mein Rückblick für das Jahr 2019 zuerst zeige?! Weil ich etwas wichtiges mit Entsetzen feststellen musste.

2020 hat sich zu 2019 nicht wirklich viel verändert…

…bis auf eine Sache: Es wurde mehr MITEINANDER als GEGENEINANDER gearbeitet!

Anfang des Jahres war ich viel unterwegs, von Köln über Frankfurt bis hin in den Schweizer Alpen. Mein Ziel war viel mehr zu bereisen, ob geschäftlich oder privat. Hatte Tickets für wundervolle Veranstaltungen wie die Re:publica zum Beispiel, und einige mehr.

Doch diese Rechnung habe ich ohne Corona gemacht.

Als ich Anfang des Jahres auf der Creativeworld war, hatte ich schon etwas skurril geschaut, denn ich versuchte mich zu schützen, hatte das Gefühl mich wegen ein unbekannten Virus in Gefahr zu befinden. Ihr denkt ich habe sie nicht mehr alle, nun meine Multiple Sklerose hat sich schon seit Anfang des Jahres sehr verschlechtert und alles was meine MS verschlimmern könnte, bedeutet für mich Angst, denn starke Schmerzen haben mich geplagt, jeder Schritt war gefühlt eine Mammutaufgabe und der Weg nach Frankfurt war weiß Gott kein leichter.

Doch ja, ich bin hingefahren, auch wegen der Messe an sich, aber ich wollte unbedingt die liebe Frau Hölle treffen. Ihr könnt euch jetzt denken „Sag mal spinnt die, nur wegen einer Person hinzufahren!“ Ja vielleicht tue ich das, aber die liebe Tanja hat mich nicht nur inspiriert, sondern durch ihr Brushlettering konnte ich meine Grobmotorik üben, denn auch hier hat mich die Multiple Sklerose in die Knie gezwungen. Deshalb wollte ich einfach persönlich Danke sagen.

Dieses Treffen führte dazu, dass ich überanstrengt aussah. War bis mittags gar nicht klar ob ich überhaupt fahren könnte. Als ich ankam wirkte ich müde, aufgedunsen, gestresst und sah wie ein „Penner“ aus, aber nicht, weil ich mich nicht pflege, liegt daran, dass ich aufgrund meiner bleibenden Schäden von letztem Schub nur bestimmte Klamotten anziehen kann, alles „NEUE“ am Körper verursacht nicht nur Hölle (haha) Schmerzen, es verursacht auch Stress.

Den ganzen Rückweg habe ich nur noch geweint. Geweint, weil ich mir sicher war, das Treffen war ein Fail. Die liebe Tanja würde weiß der Geier was von mir denken. Aber es war nun mal, wie es war und bis heute hat sich mein Gefühl nicht gebessert, vielleicht wird der 2021 in der Hinsicht besser.

Mein „Ansehen“ da draußen war gleich Null, denn ich konnte mit keiner tollen Leistung glänzen! Wenn ich gefragt wurde, was ich mache, ich erwiderte, dass ich in der IT bin, waren die Augen groß, alle waren positiv. Als ich dann gefragt wurde, WO ich arbeite, ich sagte ich sei selbständig waren alle Schwups weg. Freundlich, aber haben mich gemieden. Sowas ist anstrengend! Man gibt zwar nicht auf, hat aber trotzdem ab und zu das Gefühl zu zerbrechen.

Denn klar, nur eine Frau die die große Welt da draußen erobert ist WICHTIG! So wurde es mir des Öfteren mitgeteilt. Als die Menschen noch erfuhren, dass ich an Multiple Sklerose erkrankt bin, waren sie nicht mehr freundlich, sondern knallten mir die Tür knallhart ins Gesicht ohne ein Wort. Mein Mann weiß, wie sehr mich das mitgenommen hatte, mein Herz entzweit war. Dennoch habe ich die Hoffnung auf Besserung NIE aufgegeben.

Wenn die Menschen auf ihn treffen, denken sie „wow was für ein Mann! Er hat so viel Verantwortung in sein Job und dann noch eine schwer kranke Frau Zuhause“!

Er bekommt viele Mitleidsbekundungen wegen mir! Doch die Menschen sehen nicht, dass ich den Haushalt jahrelang alleine gemacht habe, dass ich handwerklich den Zepter schwinge obwohl es anders auch mal angenehmer wäre, ich ermuntere ihn wegen der Arbeit nicht aufzugeben egal wie schwer es auch sein mag, habe mir mein Herzenswunsch erfüllt und ein Blogmagazin ins Leben gerufen, studiere nebenher im Zweitstudium Kulturwissenschaften, bin auch seit Jahren mit meiner alten Fachhochschule in Kontakt da ich mich Informatik-Tech-Branche regelmäßig Update was für große Veränderungen in der technischen Wissenschaft vonstatten gehen.

Doch ja wenn manch einer mein Mann sieht, denkt man sich er reißt alles, ich lebe auf seine Kosten, bekomme nie die Kurve, tja weit gefehlt!

Doch dann kam der Corona-Lockdown: von jetzt auf jetzt! Wir waren ALLE in derselben Situation. Alle dieselbe Ausgangslage. Ich wusste, dass es hart werden würde, also für viele da draußen, denn solche Krisen nagen an einem, bringt sie zum Teil aus der eigenen Spur.

Bei ober besser IN einer Krisensituation ist zum einen Vertrauen (war übrigens das Vormonatsthema auf dem Blogmagazin) sehr sehr wichtig. Vertrauen in uns selber, dass wir uns so sehr unter Kontrolle haben, als dass wir uns von einem Virus nicht einschüchtern lassen, also die IST-Situation richtig einschätzen, das geht nur mit Vertrauen. Doch viel wichtiger als Vertrauen ist das Loslassen.

„Loslassen können“ erfordert Mut und Vertrauen in sich selber. Denn eine Krise wie jetzt die Coronakrise, fordert viele „Opfer“, sei es die Isolation Zuhause, die lieben Menschen nicht sehen können, mit Kollegen nicht in die Firmenküche schnacken, beste Freundinnen nicht treffen können, von den eigenen Prinzipien loslassen können, Gewohnheiten loslassen und sich an den Gegebenheiten anpassen, doch es gibt noch so vieles mehr.

Was mir am aller aller schwersten gefallen ist, war, dass ich „Gefallen“ machen nicht einhalten konnte, da meine Gesundheit mir ein Strich durch die Rechnung machte. Bedeutet, ich habe z.B. gesagt ich würde eine Webseite erstellen, was ich nicht einhalten konnte, da meine Gesundheit dazwischen funkte.

Ende Mai kam im MRT raus dass sich meine Multiple Sklerose um 3 Vernarbungen / Läsion verschlechtert hat, für manch einen hört sich nach nichts an und soll mich nicht so haben, doch für mich ist es keine Lappalie: ich habe bestialische Schmerzen, Schwindel und bin innerlich im Dauerstress! Und dann kam auch noch der Verdacht auf Leukämie.

Ja richtig, vielleicht hatte ich in dem Moment auch keine Kraft, diese Webseite umzusetzen, da ich zu schwach war, meine Gedanken zu ängstlich. Bis heute nagt diese Tatsache an mir, dass ich die Umsetzung nicht durchführen konnte, da ich kein Mensch bin der anderen Menschen enttäuscht.

Leider musste ich diesen Gedanken loslassen, die Idee loslassen, dass ich es umsetzen könnte. Das schlechte Gewissen konnte ich aber nicht loslassen, denn wer will schon enttäuscht werden, oder riskieren als „Inkompetent“ oder schlimmer als Nichts könnend behandelt zu werden?!

Doch die letzten zwei Wochen habe ich gelernt damit umzugehen, habe mir Affirmationen an mein Badspiegel aufgehängt!

Ich bin GUT!
Ich muss NICHT perfekt sein, um GUT zu sein, um mein Handwerk GUT zu können!

Das Jahr 2020 war trotz, oder genau wegen der Corona-Pandemie ein erfolgreiches Jahr, vor allem für mich ein optimierungsreiches Jahr. Denn Fehler sind dazu gemacht zu werden und im besten Fall daraus zu lernen.

So lasst meine Lieben den Gedanken los, PERFEKT sein zu wollen, denn 1. Perfekt gibt es nicht und 2. Ist perfekt sein sehr langweilig.

Ich wusste schon von Anfang an, wie sich viele fühlen würden, deshalb bin ich sehr sehr froh und DANKBAR, dass ich den Mut hatte, mich entschieden habe beim bundesweiten Hackathon #WirVsVirus mitzumachen.

Als ich gehört hatte, dass an Lösungen gegen Corona getüftelt, programmiert, entwickelt werden sollte, habe ich keine einzige Sekunde gezögert daran teilzunehmen. 48 Stunden produktiv daran arbeiten Corona „angenehmer“ zu gestalten, eine kleine Bubble der Sicherheit zu schaffen. Welcher Herausforderung hatte ich mich angenommen?

„Mentale Gesundheit“ oder „Mental Health“ hieß es im Hackathon.

So gründete ich das Blogmagazin „Virale Gedankenkraft“, ich war alleine im Projekt, jeder der dazu stoßen wollte während des Hackathon war willkommen, doch schnell merkte ich das meine Idee belächelt wurde. So habe ich das ganze „Projekt“, die „Initiative“ alleine hochgezogen, mit Webseite, Konzept, Design, CI, Content, erstellen usw. in dem Wissen, dass nicht alles perfekt ist, so konnte man mit der Initiative mitwachsen.

Denn es lag mir von Anfang der Pandemie am Herzen Menschen irgendwie, auf irgendeiner Art zu zeigen sie sind nicht alleine, verschiedene Impulse nach außen senden, so dass sie für sich immer eine kleine Inspiration finden können. Und das konnte ich mit starke, mutmachende Geschichten und wunderbare Persönlichkeiten. Doch wie gewinne das Vertrauen?

In dem ich bin, zeige „ihr seid nicht alleine“, die schwere Krise wird auch vorbei gehen und was nach der Krise bleibt ist der innere Wachstum.

An welche Veranstaltungen ich teilgenommen habe, wie mich diese geprägt haben könnt ihr detailliert auf dem Blog lesen.

Doch ich kann sagen, dass 2020 umso viel besser geworden ist, als ich es je für möglich gehalten hätte. Ich bin für jeden neuen Menschen der Neu in mein Leben getreten ist, unendlich dankbar, für jeden Hackathon den ich mitgemacht habe (es waren 5 insgesamt), für jede Erfahrung, die ich sammeln durfte.

Denn ich kann nun sagen, an meinem heutigen Geburtstag, es lohnt sich für seine Träume / Ziele / Wünsche einzustehen, dafür auch mal zu schwitzen, auch mal nicht so positive Erfahrungen zu machen, denn alles was aus dem Herzen kommt wird nicht nur belohnt, sondern macht uns selber glücklich im Gegenzug können wir andere glücklich machen.

Also mein kurzes Fazit in einer kleinen Liste was ich 2020 gemacht habe:

Das waren so grob ungefähr die Veranstaltungen, alle Hackathone die ich dieses Jahr mitgemacht habe, aus denen ich mega viel mitnehmen konnte, an Wissen, Inspiration, aber auch sehr bindende und mittlerweile wichtige Kontakte. Bei der lieben Verena Pausder und der lieben Tijen Onaran hatte ich gegen Ende des Jahres meine meisten Mutausbrüche gehabt.

Auch wenn ich eine Macherin bin und “Geht nicht gibt’s nicht” mich ein Leben lang begleitet hat, so war auch ich sehr verunsichert (nicht wegen mir, denn ich weiß was ich kann) doch mehr durch meine Erlebnisse, dass ich das Gefühl hatte alle ziehen an mir vorbei nur weil ich eben keine 100% an 365 Tagen leisten kann. Schnell war es aber verflogen, denn nach dem ich die Bücher der beiden Rolemodels gelesen hatte, gab es kein zurück mehr.

Danke an ALLE Rolemodels die ich bis jetzt hab kennenlernen und schätzen dürfen. Die Welt ist voller toller Menschen, man braucht eben ein wenig Geduld (in meinem Fall ganze 40 Jahre) um eben die richtigen Menschen zu treffen. Danke euch vom ganzen Herzen:

Danke an alle die mich auf meinen Weg begleitet haben und begleiten werden, bei allen die an mich geglaubt haben und vor allem danke an alle die mein 2020 zum Teil haben unvergesslich gemacht – im positiven Sinn.

Wünsche euch ein gesundes 2021, voller unvergesslicher Momente und freue mich auf viele bekannte, liebgewonnene und auf alle neuen Gesichter die mein 2021 bereichern werden. Zum Schluß möchte ich euch ein paar Fragen stellen, mit an die Hand geben.

Was hast du 2020 losgelassen?
Was fiel dir 2020 schwer loszulassen?
Konntest du durch das Loslassen sogar eventuell etwas dazugewinnen?

Eure,
Claudia