Claudia (Virale Gedankenkraft): Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Podcastfolge auf virale Gedankenkraft. Heute habe ich die liebe Lisa Heite und die liebe Ulrike Haferstroh von GemeinsamEinzigartig bei mir. Hallo Ihr beiden.

Ulrike Grandi-Haferstroh: Hallo.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Schön, dass Ihr dabei seid.

Lisa Heite: Hallo.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Liebe Lisa, wie ist denn Eure Entstehungsgeschichte von GemeinsamEinzigartig?

Lisa Heite: Ja also auch von uns allen hallo und danke, dass wir hier in dem Podcast sein dürfen, liebe Claudia, wir sind von GemeinsamEinzigartig und das Projekt ist im Rahmen des WirFürSchule Hackathons entstanden im Juni dieses Jahrs. Wir haben uns digital zusammengefunden im Rahmen des Hackathons und alle mit der Motivation, Vielfalt in die Schule zu bringen und da wirklich erlebbar zu machen und einzigartige Menschen, das heißt ExpertInnen und Vorbilder, MitschülerInnen in der Schule zu verknüpfen. Das war unser Ziel, unsere erste Idee.

Wir haben über die Hackathon-Woche zusammengearbeitet und haben es auch ins Finale geschafft. Waren nicht unter den Gewinnern, haben aber trotzdem sehr gutes Feedback erhalten und wir waren uns als Team direkt sicher, dafür stehen wir für das Projekt und wir würden gerne weiter daran arbeiten. Und ja, seitdem Treffen wir uns wirklich jede Woche in einem Zoom Call, besprechen ja mindestens einmal pro Woche verschiedene Themen, wie wir auch weitermachen können und unser Team ist seitdem aufgewachsen.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Okay, schön.

Lisa Heite: Genau.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Schön. Wer steckt denn alles hinter GemeinsamEinzigartig? Kannst Du uns das kurz erklären Ulrike?

Ulrike Grandi-Haferstroh: Gerne, gerne. Also ich weiß nicht, wer von, von Euch, von den Zuhörern schon mal bei so einem Hackathon dabei war. Das irre und Unglaubliche daran ist ja eigentlich, dass ganz, ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen, die eigentlich nur die eine Idee haben, sie wollen etwas besser machen und dann gibt’s meistens noch ein Thema, zu dem man etwas besser macht.

In unserem Fall war es halt Bildung und so war das auch in dem Slack Channel, war ein unglaubliches Gewusel und die Leute, die wir uns zusammengefunden haben, sind auch wirklich so ein bunter Querschnitt. Wir sind, wir haben Lehrer dabei, wir sind Menschen, die alle im Digitalen irgendwie arbeiten, wir haben Leute, die sich mit Research beschäftigen und an Produktentwicklungen, also ganz, ganz bunt. Die meisten sind von uns recht jung.

Das ist, glaube ich, recht typisch für unsere Truppe und ja, ansonsten wer, wir sind auch wirklich über die ganze Welt verteilt. Wir haben jemand, der von Japan aus arbeitet. Wir hatten Amsterdam dabei, jetzt inzwischen Lissabon, Berlin, München. Lisa, hilf mir! Wer? Wo, wo, von wo aus noch? Also es ist bunt. Schweiz hatten wir auch dabei, genau und ganz unterschiedliche Fähigkeiten.

Also das ist tatsächlich so, glaub ich, unser Glücksfall, also wir haben von allen Aspekten etwas dabeigehabt, sei es Text und Kommunikation oder halt Produktentwicklung oder wirklich die Website und das Grafikdesign oder wirklich diesen pädagogischen Input. Das ist ja auch total wichtig, dass da wirklich jemand den Einblick hat in dieses Thema und was uns verbindet, ist wirklich diese Ideenvielfalt einfacher in die Schulen zu bringen und das läuft super. Das funktioniert gut.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Schön, dann darf ich das so verstehen, dass es eben auch das, Eure Mission ist, Vielfalt an die Schulen zu bringen?

Ulrike Grandi-Haferstroh: Genau. Vor allen Dingen einfach an die Schulen zu bringen. Ich glaube, Vielfalt ist ja an vielen Orten schon in der Schule. Also machen wir uns nichts vor, also dass, unsere Schulen sind ja bunt aber was halt schwierig ist oder eine Herausforderung ist für Lehrkräfte und auch für Schüler oder für andere, die in der Schule halt arbeiten ist, das wirklich zu thematisieren und da einen Rahmen zu finden und das, das es irgendwie in den Lehrplan reinpasst und dass es einfach geht und also einer unserer Überlegungen am Anfang war auch wirklich, wie können wir ein bisschen den Unterricht hacken, also ganz einfache Tools zur Verfügung stellen, dass das noch besser und einfacher thematisiert werden kann und wie können wir ExpertInnen im Unterricht sichtbar machen als ExpertInnen für Vielfaltsthemen ganz unterschiedlicher Art.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Okay, jetzt habt Ihr Vernetzung von Schule und diversen Expert, ExpertInnen. Lisa, was, was ist damit genau gemeint? Was kann man sich als Zuhörer oder Interessierte, die auf Eure Website kommen und ExpertInnen, als Experte, Expertinnen verstehen?

Lisa Heite: Also wir teilen diese einzigartigen Menschen einmal in die ExpertInnen, die sich wirklich auf einem professionellen Level mit dem Thema Vielfalt beschäftigen, sei es jetzt, weil sie es studiert haben oder beruflich damit zu tun haben oder auch einer Organisation angehören und dann haben wir auch Vorbilder, wenn man sie so nennen möchte, die selbst Erfahrungen gemacht haben in unterschiedlichen Themen der Vielfalt und darüber gerne mit den SchülerInnen sprechen wollen und beide von diesen Gruppierungen würden wir dann in den Unterricht bringen.

Da hatten wir auch schon ein Beispiel bei dem Lehrer in Japan, der unterrichtet an einer deutschen Schule, da haben wir das Projekt schon getestet und hatten eine Expertin aus Berlin, sie hat gesprochen über verschiedene Themen, die mit Identität zu tun haben. LGBTI, einfach, wie ist es zum Beispiel, wenn man sich nicht als Mann oder Frau nur identifiziert oder auch das am Tag wechseln möchte? Und die hat dann mit den SchülerInnen darüber gesprochen. Es gibt aber auch andere Themen, zum Beispiel Behinderung oder so und da ist es uns wichtig, dass wirklich sichtbar zu machen und dann Leute, die diese Themen vertreten aus eigenem Interesse und Überzeugung, da dann in einen Austausch zu kommen mit den SchülerInnen.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Okay,

Ulrike Grandi-Haferstroh: Genau so einen ganz schönen Überblick über mit wem sprechen wir eigentlich? Kriegt man schon, wenn man unseren Blog mal besucht. Da sind so einige Interviews, also wir sprechen auch mit SchülerInnen oder auch mit Wissenschaftlerinnen. Da gibt’s einfach unglaublich viele spannende Menschen unterwegs und, ne? Auch da wieder diese Idee als Lehrkraft stehe ich dann vielleicht im Internet, vor dem Internet, vor meinem Google Browser und suche und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll und da wirklich so einen Startpunkt zu bieten für meine Fragestellung, den passenden Experten, Expertin zu finden, das ist so ein bisschen die Herausforderung.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Ja, ja, das stimmt. Könnt Ihr uns vielleicht Eure Werte näher erklären, was Eure Werte genau sind und wofür Ihr steht?

Ulrike Grandi-Haferstroh: Also wir als Team haben uns relativ früh schon einmal zusammengesetzt und haben wirklich so eine Art Team Manifest aufgestellt, wo wir wirklich uns committed haben zu dem, wofür wir stehen und wie wir miteinander umgehen wollen. Das war wirklich so einer dieser, dieser Basisbausteine, also A wollen wir dieses Vielfaltsthema wirklich selbst leben und auch ermöglichen, also das ist uns total wichtig, dass das in all unserer Arbeit sichtbar ist, also sei es dieses Thema Gendern in der Sprache und auch in der Teamkommunikation aber auch tatsächlich Offenheit und eine sehr zuverlässige, vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Also das sind so Themen, die in diesem Team Manifest drin sind und dann nicht zuletzt auch das Thema Bildung also wirklich diesen Raum geben für Bildung und fürs Weiterlernen also es ist einerseits, was wir unseren Nutzern der Plattform ermöglichen wollen, aber auch selbst im Team leben wollen, also wir haben unter anderem auch in diesem Produktentwicklungsprozess, den wir aufgesetzt haben, einen Aspekt darin, wie wir uns unser Produkt auch immer wieder weiterentwickeln und dazulernen von, von unseren Nutzern und von den Menschen, mit denen wir zu tun haben. Das sind einmal die, die Sachen, die wir für uns festgelegt haben. Könntest Du noch was?

Lisa Heite: Ja, vielleicht auch noch bezogen auf die SchülerInnen oder die Werte, die wir vermitteln möchten, dazu gehört ganz klar auch Offenheit, Offenheit gegenüber anderen oder dem Anderssein, wobei wir das einzigartig sein nennen möchten. Denn auch Gleichberechtigung, verschiedene Perspektiven mit aufziehen. Das sind wirklich Kompetenzen, wo wir sagen und auch Werte, die man von jungem Alter angehen möchten, deshalb sind wir auch, beschäftigen wir uns vor allem mit SchülerInnen im jungen Alter, Grundschule oder Anfang der weiterführenden Schule und wir sagen, das hilft denen von Anfang an auch für die Zukunft nachhaltig zu entwickeln.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Okay das wäre meine nächste Frage gewesen, was, was können die Zuhörer da draußen unter Nachhaltigkeit verstehen?

Lisa Heite: Ja, es soll halt nicht nur ein Pflichttermin in der Schule sein, den die Schülerinnen machen müssen, sondern es ist wirklich etwas, wir wollen, dass sie einen persönlichen Austausch haben mit den ExpertInnen und Vorbildern und dadurch dann auch sich selbst interessieren für andere Menschen, für verschiedene Identitäten oder auch die Perspektiven in ihre eigene Arbeit mit einbeziehen und wenn man das direkt am Anfang schon angeht, ist es auch leichter, das hinterher in der Zukunft zu verhindern, dass Probleme entstehen durch Konflikte zwischen verschiedenen Personen und genau, wir wollen halt dieses Betroffensein schon verhindern, dass das eben nicht entsteht.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Okay.

Ulrike Grandi-Haferstroh: Ich habe vielleicht eine kleine Geschichte dazu, als wir diese Interviews geführt haben, mit denen mit den Lehrkräften, noch während des Hackathons und auch mit den SchülerInnen, habe ich meine kleine Tochter gefragt, ob sie das schon mal erlebt hat, dass sie entweder sie selbst sich anders gefühlt hat als die anderen oder sie das bei anderen bemerkt hat.

Die war vorher in einer Klasse, wo zweidrittel der Kinder nicht Deutsch als Muttersprache hatte und meine Tochter, die ist jetzt gerade acht geworden, die hat mir total gesagt, sie hat überhaupt nicht verstanden, was ich eigentlich meine, ne?

Also sie hat es dann vielleicht so ja, wenn ich mal im Unterricht nicht was verstanden habe, dann habe ich mich mal geschämt oder so aber so dieses aufgrund ihrer Hautfarbe oder Geschlecht oder irgendwas als anders gesehen zu werden, das kannte sie gar nicht, konnte sie nichts mit anfangen, mit dieser Frage also sie ist fast acht und ich habe mit ihrer Klassenlehrerin gesprochen, die aus Südafrika kommt, selber eine schwarze Frau ist und sie hörte mir zu und lächelte und meinte so ja, das ist total normal für Kinder, die halt davon nicht betroffen sind. Das ist aber, dass sie sehr wohl weiß, dass Kinder, die halt nicht Deutsch sind in der Klasse, die vielleicht auch eine andere Hautfarbe haben, sehr wohl dieses ausgegrenzt und Anderssein schon erleben und es aber nicht thematisieren, weil es einfach nicht, da gibt es noch keinen Raum für und das ist total spannend also das ist ja auch einer dieser Dinge, die wir gerne ändern wollen, möglichst niedrigschwellig einfach diese Gesprächsanlässe schaffen und eben nicht nur einmal im Jahr den, sorry für den NAME-CALLING, aber so eine Schule gegen Rassismus, da gibt es dann eine Veranstaltung, idealerweise kurz vor den Ferien, weil dann muss man keinen Schulstoff mehr machen und das war’s dann.

Unser Wunsch ist wirklich, dass wir ein Tool bieten, womit man das einfach in den Unterricht bekommt und auch wirklich immer wieder anwenden kann, je nachdem, welche Fragestellung man erahnt als Lehrkraft oder vielleicht auch Sozialarbeiter in einer Schule oder idealerweise auch Schüler, die halt sagen okay, uns interessiert das Thema jetzt, wir wollen drüber reden.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Okay. Was denkt Ihr wo die ja, Defizite kann man ja schlecht sagen, aber wo Nachholbedarf herrscht, also in, in welchen Bereichen? Denkt Ihr eher, es liegt an der Hautfarbe oder liegt es daran, dass auch von Gendering her andersartige Kinder dabei sind? Was denkt Ihr wo, wo, wo diese Defizite liegen, wo man nachholen müsste oder daran arbeiten müsste und die Gründe?

Ulrike Grandi-Haferstroh: Ja, also ich glaube, das kann man nicht pauschal sagen, das ist, glaube ich, je nachdem, welche Menschen dort aufeinander kommen und ich glaube das, also ich würde das jetzt auch gar nicht pauschal sagen wollen. Also ich sehe schon, dass gerade sehr viel was, was gegen Rassismus betrifft oder auch wenn Genderthema, dass es sehr viel in der Masse gerade, draußen in der Öffentlichkeit schon diskutiert wird und es ist gut.

Dass andere Themen wie Behinderung oder auch nicht sichtbare Behinderungen, psychische Krankheiten noch viel zu wenig besprochen werden, ist jetzt vielleicht im Grundschulalter auch noch nicht ganz so relevant, aber es ist relevant und ich behaupte, dass grundlegend allen diesen und deswegen wollen wir auch das Vielfaltsthema nicht auf ein Thema beschränken, sondern da den großen Bogen ziehen, geht es ja um eine grundsätzliche Haltung, ne?

Es ist ja meine eigene Position hinterfragen, meine, meine Privilegien hinterfragen. Eine Empathieschule auch, also wirklich mich hineinzuversetzen, zu lernen, okay. Die, meine Freundin, die neben mir sitzt, okay, die hat vielleicht auch eine ganz andere Herausforderung, die ich jetzt gar nicht sehe und die ich gar nicht kenne aber das zu lernen und egal welche, welche Art das ist und da Lehrkräften wirklich auch eine Hilfestellung zu sein und zu sagen okay, wir geben euch ganz einfache Tools an der Hand, um diese Diskussionen anzufangen und einfach zu schauen, wie, wie geht man mit den Kindern dort um?

Lisa Heite: Und um da vielleicht noch ein Beispiel zu geben, wir hatten jetzt ein Interview mit einer SchülerIn. Sie hat eine psychische Erkrankung, die man von außen einfach nicht sieht und sie hat gesagt, sie hatte halt andere Erfahrungen in der Schule, manche Sachen fielen ihr schwieriger als ihren MitschülerInnen und das hat aber niemand anderes direkt gemerkt und konnte sich deshalb nicht so auf sie einlassen, wie es vielleicht richtig gewesen wäre oder wie es auch schön gewesen wäre, für sie selbst integriert zu werden und jetzt setzt sie sich dafür ein an Schulen und da mit anderen auch wirklich das Thema anzugehen, zu sagen, so kann man darüber sprechen und das gibt es einfach.

Ulrike Grandi-Haferstroh: Genau, ja.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Und ich habe noch gesehen, Ihr habt eine Datenbank an Vorbildern. Könnt Ihr uns vielleicht das näher beschreiben, oder? Denn Ihr habt ja gesagt, Umsetzung ist jetzt in naher Zukunft die Datenbankenvorbildern.

Ulrike Grandi-Haferstroh: Ja, also wir sind da gerade noch sehr manuell. Wir sammeln gerade ExpertInnen, sowohl Menschen, die das halt professionell oder halt schon mit einem pädagogischen Hintergrund machen, als auch Menschen, die halt selbst Erfahrungen damit gemacht haben und auf der anderen Seite bauen wir die Kontakte zu den Schulen auf. Da arbeiten wir aber gerade noch dran.

Die Vision ist wirklich eine Datenbank zu haben, die mir als Lehrkraft oder Sozialarbeiter oder auch als Schülerin und Schüler die Besuche erleichtert also zu sagen, ich möchte gerne zum Thema psychische Krankheiten in der, bei Kindern und Jugendlichen jemanden sprechen, der uns vermittelt, wie wir damit umgehen oder mit Trauer oder ähnlichen Themen und dann gehe ich in diese Datenbank, sage ich habe eine fünfte Klasse, ich brauche einen Experten, der digital und der tatsächlich auch entsprechende Erfahrungen hat, der mich also auch ein bisschen als Lehrkraft begleitet und zu dem Thema psychische Krankheiten und dann sucht man dort den passenden Ansprechpartner und man wird ihm den Kontakt dorthin vermitteln.

Das ist unser Idealprodukt. Wir sind und das, weiß nicht, Du bist ja auch bei Vielfalt integriert, dieser Produktentwicklungsprozess läuft natürlich über verschiedene Schritte und wir sind natürlich jetzt noch in, ich nenne es immer liebevoll unsere Skateboardversion und da läuft es noch so, dass wir wirklich Namen sammeln, Möglichkeiten erfragen. Wir kriegen ganz viel signalisiert, dass die Leute Interesse haben, also ExpertInnen Interesse haben so was zu machen und da ihr, ihre Reichweite zu erhöhen und da soll dann die Datenbank daraus wachsen und auch, ne? Also ich hatte ja vorhin diesen Lernprozess erwähnt, auch die wird natürlich wachsen, je nachdem, was wir für Rückmeldungen bekommen und was, was wird denn eigentlich wirklich gesucht?

Wir haben auch schon überlegt, ob man dann wirklich mit Empfehlungen auch arbeitet, dass halt Lehrkräfte oder SchülerInnen, die halt so einen Service genutzt haben, Kontakt hatten, halt auch sagen was, was ihnen gut gefallen hat und was es ihnen gebracht hat. Also dass man als neue Lehrkraft, die dort sucht, wirklich auch noch mal eine Empfehlung bekommt, was passt jetzt zu meiner Klasse? Wie gesagt, es ist ein sehr individuelles Thema und auf die, auf die SchülerInnen bezogen, die die Lehrkraft dann vor sich hat.

Lisa Heite: Und da hat uns das Feedback von den LehrerInnen jetzt schon sehr geholfen, also wir haben versucht, relativ weit am Anfang dann auch die LehrerInnen zu befragen, was wünschen Sie sich von einer Plattform? Was ist wirklich an, ein Weg, den es Ihnen leicht machen würde, Vorbilder und ExpertInnen in die Schule zu holen und das ist sehr wertvoll, da deren Meinung zu hören und jetzt versuchen wir auch damit, mit diesem Feedback die Plattform weiterzuentwickeln.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Okay und was sind denn, was sind denn Eure Zielgruppen, was die, was die Schüler, Schülerinnen angehen? Habt Ihr jede Klasse oder wünscht Ihr Euch, sage ich jetzt mal Grundschule, auch die, die größeren Klassen, oder was, was sind da die Zielgruppen von Euch?

Ulrike Grandi-Haferstroh: Also wir, große Vision, wir wollen alle Schülerinnen und Schüler unterstützen mit diesem Thema und alle Lehrkräfte und das halt wirklich auch unterscheiden aber wir sehen natürlich, dass in der Grundschule eine ganz andere Herausforderung ist, als jetzt mit einer Klasse, die vielleicht kurz dem Abitur steht.

Da werden wir dann auch unterscheiden wirklich, wer bietet was an und wir fangen jetzt gerade mit, mit Grundschulprojekten an, also dass wir da wirklich schauen, ganz gezielt schauen welchen pädagogischen Rahmen brauchen wir dafür?

Was müssen wir als GemeinsamEinzigartig bieten? Welche ExpertInnen passen da zu uns und da auch gezielt Grundschulen anzusprechen. Das ist, glaube ich, so der allererste Schritt unsere Skateboardversion und darüber hinaus wollen wir natürlich wachsen und wirklich die gesamte Schule ansprechen und alle SchülerInnen.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Okay und wie geht Ihr da gezielt vor? Wenn ich, wenn ich das fragen darf. Ihr habt ja jetzt schon vorher gesagt, ich möchte aber so zum Schluss für die Zuhörer einfach vielleicht so einen kleinen Leit-, ja nicht Leitfaden, aber was.

Ulrike Grandi-Haferstroh: Was die Zuhörer mit uns anfangen können? Also wir suchen wirklich gerade auch Grundschullehrer und Lehrerinnen, die Lust haben, das auszuprobieren, die halt Lust haben, die sagen, ich habe hier eine Herausforderung, wen habt Ihr denn? Und genauso erweitern wir gerade unser Netzwerk an ExpertInnen und wie gesagt, alles gerade noch manuell und versuchen da uns im ersten Matching, also es gibt eine, eine Schule hier in Berlin, mit der wir auch Interviews geführt haben und auch ein Teil des, der Bewerbungsvideos, für den WirFürSchule Hackathon dort gemacht haben, dort sind wir in Gesprächen, dass, da sind wir gerade dran und wenn bei den Zuhörern jemand jetzt gerade ist und sagt, das würde mich total interessieren, wir freuen uns total über eine E-Mail und einfach einen Austausch und wir erzählen dann genau was, ob wir was auf diese Fragestellung, die der oder diejenige mitbringt, bieten können und genau das würden wir uns tatsächlich ganz genau mit der Frage anschauen. Genau, einfach auf die Webseite gemeinsameinzigartig.org und da findet Ihr die Kontaktmöglichkeit.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Okay, so.

Lisa Heite: Ansonsten, die Zuhörerinnen sind ja auch sehr vielfältig wahrscheinlich, also es sind bestimmt ExpertInnen dabei, Vorbilder, aber auch Eltern die sagen, das brauchen wir für unsere Kinder in der Schule an und dann gerne auf unsere Website gehen, wie Ulrike gesagt hat, gemeinsameinzigartig.org. Wir sind sonst aber auch auf Instagram, LinkedIn und Twitter, also egal wie. Schreibt uns irgendwie und wir versuchen dann uns sofort zurückzumelden und das irgendwie dann zustande zu bringen im Zweifel.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Genau super und eine letzte Frage habe ich jetzt an Euch, was gebt Ihr den Zuschauern mit beziehungsweise was, ja was, was gebt Ihr den Zuhörern, Zuhörern mit, ich meine das, wenn man sieht, dass die Kinder zum Beispiel ja, in Anführungsstrichen, ein Problem haben, dann sollte man ja nach Möglichkeit dieses Problem angehen, aber was möchtet Ihr mit auf den Weg geben den Zuhörern?

Lisa Heite: Auf jeden Fall zuzuhören, immer offen zu sein und wenn einem etwas auffällt, das dann anzusprechen und zuzuhören, einfach sich hinzusetzen und mit der anderen Person sprechen, was sind deren Erfahrungen, dafür offen zu sein und dann bekommt man auch von der anderen Person diese nächsten Schritte gesagt, weil man das dann einfach in diesem Austausch entwickelt und sonst wirklich aufmerksam bleiben, nicht mit geschlossenen Augen durch die Welt gehen, sondern wirklich diese unterschiedlichen Dimensionen auch bemerken und dann ansprechen.

Ulrike Grandi-Haferstroh: Das finde ich, hast Du schön gesagt.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Schön, ja, dann wären wir am Ende. Ich bedanke mich von ganzem Herzen, dass Ihr dabei gewesen seid.

Ulrike Grandi-Haferstroh: Wir bedanken uns. Vielen, vielen Dank!

Lisa Heite: Und ja, Ihr da draußen, wie gesagt, Ihr bekommt die Daten noch, sobald die Folge online ist und wir sehen uns und hören uns bei der nächsten Folge auf virale Gedankenkraft, vielen, vielen Dank.

Lisa Heite: Tschüss.

Ulrike Grandi-Haferstroh: Tschüss.

Claudia (Virale Gedankenkraft): Tschüss.