Virale Gedankenkraft: Liebe Jenny, in der Podcastfolge, die wir bald gemeinsam aufnehmen, werden wir näher auf eure Entstehungsgeschichte eingehen, hier kurz für die Leser:

Wer seid ihr? Was macht ihr?

Jenny: Machbarschaft wurde aus dem bundesweiten Hackathon im März 2020 geboren, um COVID-19 bezogene Herausforderungen auf innovative Art und Weise zu lösen. Wir haben die Vision, Brücken zwischen der digitalen und der analogen Welt zu schlagen, um den Weg zu einer inklusiveren Gesellschaft zu bereiten. Denn über 8 Millionen Menschen in Deutschland allein haben keinen Internetzugang. In der heutigen Zeit gilt leider: Wer nicht digital ist, ist ausgeschlossen. Machbarschaft möchte dies ändern. Derzeit entwickeln wir zwei verschiedene Projekte, die analoge und digitale Kommunikationselemente neuartig verknüpfen und ihre Vorzüge zur Verfügung stellen. Wenn ihr mehr über unsere Projekte “Telefonservice+App” sowie “mobile Sitzbank” erfahren möchtet, schaut gerne auf
https://machbarschaft.jetzt.

Euch interessiert sicher, wer hinter Machbarschaft steckt? Wir sind ein diversitätsreiches Team mit einer Vielzahl an Menschen aus der ganzen Republik. Unser bunter Haufen zeichnet sich durch Interdisziplinarität, Teamgeist und den nötigen Mut, neue unkonventionelle Wege zu gehen, aus. Mit Neugier und Experimentierfreude nähern wir uns den Herausforderungen der Moderne. Wir nutzen all das, was wir auf diesem Wege lernen, um sinnvolle digitale und analoge Produkte zu schaffen. Sie sollen dazu dienen, Menschen wie Euch untereinander zu verbinden.
Wir sind überzeugt: Gemeinsam ist alles machbar.


Virale Gedankenkraft: Liebe Jenny, vielen Dank, dass du dir für 1, 2 kurze Fragen zum Monatsthema im Dezember „Loslassen“ Zeit genommen hast.

Was bedeutet für dich „Loslassen“?

Jenny: Das ist eine interessante Frage. Ich glaube, ich habe dies für mich noch nie zuvor klar definiert. Lass es mich versuchen. Für mich kann loslassen bedeuten, all das Notwendige tun, um mich an ein Ereignis oder eine Situation anzupassen.

Dies ist ein wirklich weitläufiges Thema. Im Grunde gehört neben vielen weitere Aspekten für mich dazu, Gewohntes zu verlassen – physisch oder auch “nur” gedanklich – Verhaltensmuster aufzulösen, und eine vollkommene innere Akzeptanz gegenüber den Umständen entwickelt zu haben.


Virale Gedankenkraft: Hattest du bei Machbarschaft während dieses verrückten Jahres 2020 Momente des Loslassens? Wenn ja, welche?

Jenny: Unser Projekt ist sehr schnell gewachsen. Täglich haben wir dank der überwältigenden Hilfsbereitschaft der Gesellschaft rasante Fortschritte gemacht. Daher gibt es bis heute nicht viele Gelegenheiten, sich an Ideen, Strukturen oder Ähnliches so stark zu gewöhnen, dass man zum Wohle unserer gemeinnützigen Vision nicht gut loslassen könne. Ein einziger Moment, den man ansatzweise an dieser Stelle anbringen könnte, war eine Projektumstrukturierung im Sinne einer Fusion mit einem tollen weiteren Gewinnerprojekt des WirVsVirus-Hackathon. Beide Teams waren sehr freudiger Erwartung auf die Zusammenführung der Projekte.

Gemeinsam ist man stärker, nicht wahr? Das Loslassen der “alten” Machbarschaft glich bei mir also eher einer positiven nostalgischen Stimmung als einer Hürde.


Virale Gedankenkraft: Was fiel dir am schwersten Loszulassen und warum?

Jenny: Wie bereits erklärt, fiel mir persönlich das Loslassen der “alten” Machbarschaft nicht schwer. Unabhängig von diesem Beispiel kann ich mir jedoch gut vorstellen, dass die Hauptschwierigkeit des Loslassens unter anderem in der Sorge vor einer unbekannten Zukunft begründet liegt. Ab und an kamen mir schon die Gedanken: “Wie wird die neue Machbarschaft aussehen? Wird jeder seinen Platz finden und sich wohl fühlen? Werden wir an den gleichen Werten und gemeinnützigen Zielen festhalten? Werden wir zu einem genauso starken Team zusammenwachsen?” Ich finde jedoch, dass Sorgen vor dem Ungewissen bis zu einem gewissen Grad Berechtigung haben. Sie können uns davor schützen, allzu unüberlegt und überstürzt zu handeln.


Virale Gedankenkraft: Was hast du aus deiner Erfahrung mitgenommen?

Jenny: Ich durfte bislang tatsächlich bereits unzählige Learnings aus der Machbarschaft mitnehmen und bin äußerst dankbar dafür. Bezüglich der im Voraus konkret genannten Erfahrung habe ich miterleben dürfen, wie durch Offenheit und Zuversicht gegenüber anderen Menschen und auch gegenüber dem eigenen Ziel, den eigenen Werten und Fähigkeiten Wunderbares entstehen kann. Es lohnt sich, den nächsten Schritt zu wagen und loszulassen.


Virale Gedankenkraft: Was würdest du als „Mutmachgedanken“ in Bezug auf Loslassen den Menschen da draußen für das Jahr 2021 mitgeben?

Jenny: Ich möchte den Leser:innen folgenden Gedanken mit auf den Weg geben, dessen Autor unbekannt ist:

“Starting today, I need to let go of what is gone, appreciate what still remains and look forward to what is coming next.”

Und wenn du neugierig auf Machbarschaft geworden bist oder dich bei uns engagieren möchtest, informiere dich doch gerne auf unserer Website und den sozialen Medien oder schreib uns eine Nachricht an hallo@machbarschaft.jetzt.

Wir freuen uns auf dich.