Meine 3 meistbenutzten sozialen Medien Tools:

  1. Instagram: Nun, ich bin zwar keine Insta-Nutzerin der ersten Stunde, doch bin ich schon relativ lange dabei. Am Anfang war ich sehr angetan. Alleine schon wegen der Tatsache, dass meine Familie auf der ganzen Welt verstreut ist und ich mir so erhofft hatte mehr von ihnen „zu Gesicht“ zu bekommen. Anfangs war es auch richtig gut, machte Spaß, war wie „Tagebuch in Bildern“, fand es war etwas Neues, anderes. Dann die Möglichkeit mit den kurzen Storys.

 

Doch wie alles im Leben hat sich auch das Phänomen „Instagram“ mit den Jahren verändert. Wurde immer „Geldgeiler“. Es wurde Kooperationen geschlossen, bei denen man von vornherein wusste, dass die Accountowner NICHT hinter dem jeweiligen Produkt stehen.

Wo wir jetzt beim Thema wären.

Instagram macht mir deshalb immer weniger Spaß, weil mir die besagte (kann das Wort irgendwie nicht mehr hören/lesen, da vor allem nicht ehrliche Accounts von sich behaupten, ehrlich zu sein und das ist nicht meins) „Authentizität“ fehlt! Ich wünsche mir, wenn ich solche Tools benutze aus tiefstem Herzen inspiriert zu werden, die Leidenschaft in den Worten, in den Bildern sollte man sehen können und nicht die Leidenschaft, dass ein Bild mit viel Geld/Verdienst verbunden ist, sondern die eine besondere brennende Leidenschaft für eine Sache die man gerne macht, wofür man sich begeistert.

Auch wünsche ich mir von Menschen mitgenommen zu werden, wenn es ihnen nicht gut und dennoch das Beste aus dem Tag machen, sich an Kleinigkeiten erfreuen können und mit einem Lächeln anderen ein Gefühl von Freude vermitteln.

Denn das Leben ist lebenswert, mit all ihren Facetten!!!

Vielleicht werde ich eines Tages wieder Spaß an Instagram haben/finden, doch zur Zeit eher weniger.

  1. Twitter: Oh jee, es bei besten Willen keine Liebe auf dem ersten Blick mit uns beiden. Auf diese funkelnde Leidenschaft hatte auf sich warten lassen, nämlich genauso lange, seitdem es Twitter gibt.

 

Ich hatte es immer mit Respekt betrachtet, wagte nie den ersten Schritt zu tun, denn ja auch wenn Informatik studiert habe gibt es nun mal Dinge, die auch ich grundsätzlich meide oder versuche dezent aus dem Weg zu gehen, nicht weil ich kein Spaß daran habe, viel mehr weil ich es als „Bedrohung“ empfinde. Bedrohung im Sinne von „auch wenn das Manual lese, bin ich danach in der Benutzung genauso unbeholfen wie vorher.“

Doch dann kam der 22.03.2020! Der #WirVsVirus Hackathon.

Ohne zu zögern habe ich mich (schon fast wie in Trance) bei Twitter angemeldet. Wusste nicht wie man twittert, also habe ich es gelassen bis dann der #CoroNarrative Workshop stattfand. Ab diesem Tag habe Twitter einfach benutzt, ohne Fragen zu stellen, ohne da Warum, Weshalb, wissen zu wollen.

Ich tat es einfach.

Und jetzt kommt es! – Meistens sind es genau diese Dinge, die dann am besten sind.

Also behaupte ich jetzt einfach mal frech: Ich bin eine bekennende Twitter-Groupie , denn alles läuft unbeschwert, frei und bis jetzt ohne jegliche Vorurteile. Klar kann sich jeder im stillen Kämmerlein seine Meinung bilden, doch meistens erlebe ich die Menschen ehrlich, sehr ehrlich.

  1. LinkedIn: Dieses Tool kenne ich leider gar nicht, da ich jahrelang überzeugte Xing-Benutzerin war. Mit LinkedIn werde ich auch irgendwie nicht warm, ist für mich nicht „selbsterklärend“ genau das macht mir zu schaffen. Aber ich bin guter Dinge, dass ich es schaffen, denn eines ist klar: Es ist ein mächtiges Businesstool und beherrscht man ihn einmal, dann hat man auf jeden Fall verstanden wie „Vernetzung“ funktioniert.

 

Vielleicht habt ihr schon erkannt welches Tool ich bevorzuge und warum die anderen nicht so, doch hat es NICHTS damit zu ob sie gut sind oder nicht, denn das sind alle. Nur muss man für sich herausfinden welches einem am besten liegt. Mit welchem man an besten zurechtkommt.

Die wichtigste Frage ist:

Mit wem möchtet ihr euch vernetzen?

Nur so könnt ihr herausfinden ob ihr auch das richtige Tool benutzt, denn eines habe ich dank meiner liebgewonnenen Community, wenn ihr nicht die gleichen Leidenschaften teilt, die gleichen Visionen, dann wird eine Vernetzung nie richtig gut funktionieren.

Wo wir jetzt schon beim Thema wären. Mir hat bis vor Corona die WOL-Methode nichts gesagt, konnte damit nichts anfangen. Dass uns aber ein wichtiger Aspekt verbindet, das wusste ich bis Corona NICHT.

Das Lernen!

Ein Leben lang war ich hungrig nach Wissen, nach Lernen. Habe immer alles Hinterfragt, ob es unsere Existenz ist oder einfach nur wie die Sterne entstehen, warum sie Leuchten, wir sie sehen können aber nicht anfassen.

Wollte wissen wie ich mein Alltag durch neue / erleichternde Prozesse, erleichtern kann. Wie kann ich für mich das Optimum mit der besten Methode, rausholen. Denn eines war für mich immer wichtig und ausschlaggebend für mein Werdegang. Auch wenn es nicht reibungslos gelaufen ist, bin ich für all die Hürden sehr weit gekommen und das nur mit einem kleinen Geheimnis:

Leidenschaft!

Wenn die Leidenschaft fehlt, wenn man im Leben etwas ohne Hingabe, ohne Leidenschaft und Herzblut macht, dann wird es NIE authentisch sein, NIE ehrlich.

Noch habe ich an kein WOL-Circle teilgenommen, doch ich bin mir sicher, dass ich die fünf wichtigsten Prinzipien mit viel Fokus, Herzblut und eine Portion Humor mir meinen Circle-Mitstreiter, umsetzen werde.

Die fünf Prinzipien beruhen auf vom Amerikaner John Stepper entwickelte WOL-Methode:

  • Beziehungen (Relationships)
  • Großzügigkeit (Generosity)
  • Zielgerichtetes Erkunden (Purposeful Discovery)
  • Sichtbare Arbeit (Visible Work)
  • Wachstumsorientiertes Denken (Growth Mindset)

Denn bedingungslose Großzügigkeit ist einer der Werte, die man nicht von der Pike auf lernen kann, sondern in den meisten Fällen in die Wiege gelegt bekommt, also in den Genen trägt. Ja ich freue mich auf die Reise mit ganz tollen, wunderbaren Menschen von und mit denen ich noch viel lernen und erkunden kann.