Wie fängt man am besten an?
Ohne, dass es langweilig wird und dann auch noch verständlich?

Nun, ich lege einfach mal los. Hier sind meine ganz persönlichen Eindrücke vom LLLCamp / Juni 2020.

Kurzfristig hat mich der liebe Oliver (https://twitter.com/ewingo13) eingeladen, an dem BarCamp teilzunehmen und schwups war ich schon angemeldet. Den lieben Oliver (er ist ein wahrer Sonnenschein) kenne ich von dem Workshop “CoroNarrative”. Von ihm habe ich bis jetzt einiges gelernt was sozialen Medien betrifft. Dafür ein großes Dankschön an Dich.

Doch unter dem LLLCamp konnte ich mir nichts wirklich darunter vorstellen, wie denn auch, hatte ja vorher noch nie an etwas derartiges, teilgenommen. Bis zu diesem BarCamp wusste ich auch nicht wie oder wo ich „Lebenslanges Lernen“ zuordnen sollte. Genau das hat mich ja so neugierig gemacht, denn Lernen spielt in meinem Leben eine sehr große Rolle.

Weiterbilden, neue Methoden des Lernens aneignen, sich weiterentwickeln, das sind alles Dinge dich mich faszinieren.
Das alles tat für mich alleine.
In meinem Kämmerlein.

Doch wie wird es wohl sein, wenn sich andere Menschen finden lassen, die sich für dieses Thema genauso begeistern wie ich mich?
Das durfte ich am 15.06. herausfinden.
Positiv überrascht war ich, begeistert.

Welche Themen würden unter anderem, den genau behandelt werden?

Was soll ich sagen? Meine Erwartungen (na gut ich hatte nicht wirklich welche dennoch) wurden diese übertroffen. Ich wurde positiv überrascht und konnte mich für einige Themen sehr begeistern. Vor allem das Thema „Storytelling“, „Sketchnoting“ und „Perspektivwechsel“ haben mich so gefesselt, dass mich seit dem Abend nicht mehr loslassen.

  • Habe ich eine Antwort auf meine Fragen bekommen?

Warum war denn nun dieser Abend eine Bereicherung für mich? Nun, nicht nur weil ich wunderbare Menschen kennenlernen durfte, auch meine so dringenden Fragen wurden beantwortet.

Nämlich, WO möchte ich mit meinem Blogmagazin hin?
Ende März als ich diesen beim #WirVsVirus Hackathon ins Leben gerufen habe, wusste ich, das sollte mein Herzensprojekt werden.
Auf dem Blogmagazin sollen einzigartige Geschichten erzählt werden.
Geschichten die Fesseln, Mut machen, inspirieren und eine Perspektivwechsel bietet.

So konnte mir der liebe Sebastian (https://twitter.com/KolSeb) dabei helfen (indirekt) mir meine wichtigsten Fragen zu beantworten, leicht, schnell und fluffig.

Eine Frage, dass ich bis an dem Tag nicht wirklich wahrgenommen habe, war:

Denn ehrlich gesagt, ja ich nehme mir Zeit zum Lernen, mal bewusst, mal unbewusst. Doch eines habe ich mir nie überlegt: ob das Falsch oder Richtig ist, dass ich mir die Zeit nehme. Wie ist es bei dir?

Nimmst du dir diese Zeit?

Auch habe ich mir nie darüber den Kopf zerbrochen WIE ich lernen möchte.


Seit meiner Schulzeit habe ich nämlich ein sehr individueller Weg zu lernen. Mein Stil begreifen nicht viele. Denn ich lerne immer genauso und genau dann, wann ich Spaß dran habe, denn ist der Spaßfaktor nicht gegeben, bin ich weder effizient noch erfolgsorientiert. Je schneller die „Deadline“ gerückt ist, desto erfolgreicher mein Ergebnis. Deshalb sehr interessant mal mitzuerleben wie andere lernen und was man noch dazu lernen kann.

  • Können wir denn ein Leben lang lernen?

Wo wir jetzt bei einem Thema wären, welches mich sehr überrascht hat, denn ich habe nach so vielen Jahren endlich eine Antwort erhalten mit der ich auch „weiterarbeiten“ kann.

  • Life-long Learning und
  • Neurowissenschaften sind genau die Themen, die ich gerne behandeln wollte, darüberschreiben, Menschen motivieren nicht aufzugeben nur weil man in einer Sackgasse steckt, doch wusste ich nie wie ich das den anderen beibringen könnte.

Als ich damals meine Diagnose: Multiple Sklerose bekam, wollte ich nur wissen..

..ist diese Krankheit tödlich? Als ich die Antwort bekam: Nein! war für mich die Welt in bester Ordnung, denn ich wusste, man kann alles schaffen, wenn man nur weiß wie das Gehirn funktioniert.

Wie das Auto ständig Öl braucht, damit es nicht austrocknet oder ins Leere läuft brauchen wir „Nervennahrung“ und das ist meistens neues Wissen. Neues Wissen bekommen wir indem wir lernen. Deshalb bin ich dem lieben Alex (https://twitter.com/alexschleber?lang=de) für seine Präsentation und Erklärungen sehr dankbar. Denn dadurch wurde ich in meinem Tun gestärkt und habe Mut gefasst, genau so zu handeln wie ich es schon immer Tat.

  • Eine winzige Frage bleibt noch offen!..

Ein Begriff beschäftigt mich jedoch noch immer: Archetypen!

Doch mit diesem Begriff werde ich mit Sicherheit noch ein wenig Zeit verbringen, denn dieses Thema ist nicht nur komplex, sondern erfordert auch ein wenig „Feingefühl“.

Nun ist an der Zeit mich bei allen zu bedanken, die mir neue Wege gezeigt haben und vor allem, dass ein Lebenslanges Lernen viel Spaß machen kann und es überanstrengt einem auch nicht, wenn genug Herzblut im Lernprozess, steckt.

Zum Schluß geht mein größter Dank an Holger (https://twitter.com/HolgerGelhausen). Lieber Holger, du hast uns so gut, verständlich und nicht langweilig durch das BarCamp, geführt, hat richtig Spaß gemacht und ich freue mich schon auf Juli auf die zweite Runde J.